Die Herkunft
Mein Vater, geboren in Neapel, war Franziskanermönch im Kloster La Verna – bis er sich in eine Bernerin verliebte. In der Schweiz fing er als Fabrikarbeiter noch einmal von vorn an, weil seine Abschlüsse hier nichts galten, und engagierte sich in der Gewerkschaft. Gemeinsam gründeten meine Eltern eine Familie mit sechs Kindern; ich kam als Jüngster zur Welt und wuchs in Bolligen bei Bern auf. Was ich von zu Hause mitbekam: Dankbarkeit, Bescheidenheit – und dass aus mutigen Herzensentscheiden Gutes wird. Donato heisst übrigens «der Geschenkte».
Die Familie
Ich bin verheiratet und Vater von drei Söhnen. Meine Familie ist mein Fundament – und mein Realitätscheck: Unsere Söhne erleben heute selbst, wie schwer eine bezahlbare Wohnung zu finden ist. Auch darum mache ich Politik.
Bäri und das Emmental
Mit zehn wanderte ich mit unserem Berner Sennenhund Bäri, meinem Bruder und zwei Freunden durchs Emmental – ein Abenteuer, über das damals sogar die Zeitung berichtete. Selbstständigkeit, Naturverbundenheit, eine typische Schweizer Kindheit: Das ist geblieben.
Der Jungschwinger
Als Jugendlicher stand ich im Schwingkeller, mit Sägemehl an den Kleidern. Das Schwingen hat mir Disziplin und Respekt beigebracht – und eine Lektion fürs Leben: Wer am Boden liegt, steht wieder auf.